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03.05.2015 21:29 Alter: 4 yrs
Kategorie: Schwimmen
Von: Andreas Klein

Janne Holtmann schafft NRW-Norm über 100m Brust


Janne Holtmann über 100m Brust / Doppelsieg für Storz & Wullenkord / Das Lagenquartett: Ciupek, Eichwald, Storz, Voigt / Viel Spaß in den Wettkampfpausen

Paderborn: Nach dem Oster-Trainingslager in Goslar und einigen intensiven Trainingswochen befindet sich  das STB-Nachwuchsteam aktuell im Wettkampfmodus. Mit dem heutigen PaderCup und dem Schwimm-Meeting in Berlin am kommenden Wochenende gibt es zwei hochkarätige Wettkämpfe für alle. Dazu als Highlight der Saison zusätzlich in zwei Wochen die NRW-Jg-Meisterschaften in Köln. Hierfür qualifizierte sich in der Schwimmoper erfreulicherweise Janne Holtmann über 100m Brust.

Holtmann setze damit gleich im ersten Wettkampf das Highlight fürs Team. Dank erfolgreichem Ausdauer- und Techniktraining konnte sie sich erheblich verbessern. Sie erreichte mit 1:31,22 min eine tolle Endzeit, diese war sogar genauso gut wie ihre Kurzbahnmarke aus dem Dezember. Im Vergleich zum letzten Testwettkampf vor Ostern glänzte sie vor allem durch verbesserte Wasserlage und erfüllte sich damit ihre ersten Traum „ich will unbedingt mal bei NRW schwimmen“. Ebenfalls erheblich schneller zeigte sich das Trio Beke Murken, Isabelle Schürmann und Katharina Storz. Über 100m Rücken glänzte nochmals Holtmann mit neuer Bestzeite (1:27,34 min), aber auch Marvin Venecani konnte sich für das harte Training der letzten Wochen belohnen. Er knackte erstmals die 1:30-Marke auf der langen Bahn und überzeugte vor allem mit tollem Beinschlag. Neuzugang Arshia Gholami findet sich immer besser ins Team ein und überzeugte bei seinem ersten Rennen in Deutschland mit 1:30,69 min. Auch er überzeugte mit guter Beinarbeit hat aber noch technische Verbesserungsmöglichkeiten. Eine gute Ausdauerleistung zeigte dann nochmal Venecani mit 2:49,10 min über 200 Freistil, bevor es zum Abschluss des Samstages die Delphinsprints gab: Hier überragte Pauline Wullenkord (0:35,79 min) die sich immer besser mit einem konsequenten Beinschlag anfreunden kann. Eine weitere schöne Bestzeit lieferte Beke Murken (0:38,49 min).

Der Sonntag begann traditionell mit dem Brustsprint. Auch hier überzeugte Holtmann (0:42,65 min) mit einer weiteren Bestmarke. Isabell Schürmann zeigte sich auch technisch verbessert und wurde ebenfalls mit einer Bestmarke belohnt (0:4,85 min). Weitere gute Leistungen reihten unter anderem Luca Terstesse (200m Rücken in 2:55,38 min), Pauline Wullenkord (100m Freistil in 1:11,38 min), Raphael Laubenstein (100m Freistil 1:15,63 min) und Holtmann (400m Lagen 6:37,17 min) bis zur Mittagspause aneinander. Nach der Pause purzelten die Bestmarken im Freistilsprint: Nachdem Schürmann, Leonie Koslowski und Venecani deutliche Steigerungen erreichten ging’s für Raphael Laubenstein um die NRW-Quli. Mit 0:32,68 min verfehlte er das Ziel zwar noch knapp, zeigte aber dass er da für die Zukunft Potential hat. Neben dem gewohnt guten Startsprung hielt er die Bahn super durch. Für das Duo Wullenkord/Storz gab’s sogar noch einen Doppelsieg zu bejubeln. Zuerst schwamm Storz sehr gute 0:31,22 min und zeigte dabei neben ihrer gewohnten Schnelligkeit immer  bessere Wettkampfausdauer. Wullenkord übertrumpfte diese Leistung sogar noch mit einem fulminanten Sprint in 0:30,57 min und ist damit bestens für die NRW gerüstet.  Die 200m Brust nutzte Philipp Eichwald um seine aktuell tolle Form zu zeigen. In einem couragierten Rennen mit feiner Technik steigerte es sich auf jetzt 3:36,63 min. Janne Holtmann konnte im letzten Rennen ebenfalls über 200m Brust auch Gold gewinnen und freute sich über 3:17,59 min. „Bei NRW mache ich alle Tauchzüge und bin noch bessere“ sagte sie optimistisch. Eine Belohnung für sehr konsequentes Training gab’s auch für Julia Borecki (100m Schmetterling in 1:38,46 min). Sie freute sich über eine Steigerung im Team (12 Sekunden).

Zum Abschluss der Veranstaltung gab’s mit 200m Lagen noch die Vielseitigkeitsstrecke: Hier hatte mit Amélie Voigt, Celine Ciupek, Katharina Storz und Philipp Eichwald ein Quartett gemeldet. Obwohl gegen Wettkampfende die Kräfte schwanden gab’s dank großem Kampf noch diverse Bestmarken. Am größten war hier die Steigerung von Storz auf nun 3:06,37 min. Nach Halbzeit der aktuellen Wettkampfphase zogen die Trainer ein erfolgreiches Fazit und freuen sich nun mit dem Team auf Berlin.


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