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18.03.2018 21:01 Alter: 33 days
Kategorie: Schwimmteam (STB)
Von: Andreas Klein

Talentis-Aquawede erbringt ersten Ausdauernachweis


Die Gruppe in froher Erwartung vor dem Wettkampf / David Lange schwimmt souverän die 400m Freistil / Viel Spaß in den Wettkampfpausen

Enger: Nach erfolgreichem Vielstarttest in Beckum vor Wochenfrist ging’s für die Aktiven diesmal beim Braker Kraulertag darum neben den gewohnten 50/100m-Strecken auch längere Strecken zu testen. Je nach Ausbildungsstand absolvierten alle die geforderten 200/400m-Starts mit gelungenen Debüts. Herausragend war dabei das Trio Lena Krug, Kira Sohrmann und David Lange.

Obwohl die Gruppe das Ausdauertraining gerade erst ansatzweise aufgenommen hat, ist es immer wieder erstaunlich zu welchen Leistungen die Wettkampfsituation anstachelt. Die Leistungen waren deutlich besser als erwartet, zumindest was die Zeiten anging. Im Bereich der Wenden und der Beinarbeit gibt es noch viel zu tun. Die beste Zeit gelang David Lange (11 Jahre) in 6:21 min. Er beweist das es sich lohnt im Training mitzudenken und die Aufgaben umzusetzen. Sehr gut war seine Armarbeit und die Renneinteilung. Die beiden zehnjährigen Lena Krug und Kira Sohrmann lieferten sich ein packendes Fernduell und erreichten in 6:57 min einen Doppelsieg. Während Krug das Rennen von vorne weg schwamm und mit guter Beinarbeit und Frequenz überzeugte glänzte Sohrmann wieder mit Tauchphasen und progressiver Einteilung. Weitere schöne Ergebnisse erzielten Leonie Haering, David Munteanu und Nicole Kirsch die ebenfalls über 400m debütierten und sich dabei ebenfalls voll verausgaben konnten. Das Debüt auf der halben Distanz verlief für Danyelle Behnisch, David Mahlke und Jonah Schupp ebenfalls sehr erfreulich. Liam Neumann (9 Jahre) absolvierte seinen zweiten Start über 200m Freistil und verbesserte sich innerhalb einer Woche um glatte elf Sekunden auf 3:15 min.

Das eigentliche Highlight aus Trainersicht war aber eine fast hundertprozentige Bestzeitenquote über 100m Freistil. Neben den bewährten Kräften stachen hier diesmal vor allem Sinja Brandes und Max Hallau mit stark verbesserter Technik und damit verbundenen deutlichen Bestzeiten heraus. Den größten Zeitsprung realisierte Chelsea Nwosu. Die jüngste im Team (Tira Knöner) erreichte gleich beim ersten Hundertmeterrennen Gold und war entsprechend erfreut. Das es nicht immer nur um Technik und Zeiten ging bewies David Munteanu: Erfolgsverwöhnt aus den letzten Wettkämpfen musste er im ersten Rennen ein mäßiges Ergebnis verkraften, trotzdem konzentrierte es sich danach wieder und erzielte mit guten 0:37,7 min im Sprint den Sieg vor allem dank guter Wende. Aus einer Niederlage zu lernen ist genauso wichtig wie einen Sieg zu erringen. Am Ende fuhren alle kaputt aber froh nach Hause ehe es in der nächsten Woche auf die Zielgrade in Richtung Osterferien geht.


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