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21.04.2016 23:42 Alter: 2 yrs
Kategorie: Hauptverein
Von: Ariane Mönikes (NW)

Erste Arbeiten an Kunstrasenplatz

Ascheplatz auf dem Heeper Schützenberg wird umgebaut. 155.000 Euro der Kosten in Höhe von 509.000 kommen aus der Sportpauschale. Der SV Heepen will ab Sommer darauf spielen


Bald rollt hier der Ball: Stefan Worbs, Vorsitzender der Sportvereinigung Heepen, auf dem Vereinsgelände am Lübrasser Weg. Die Bagger sind da, in acht Wochen liegt hier Kunstrasen. Foto: Andreas Zobe (NW)

Darauf haben die Fußballer gewartet: Der Ascheplatz auf dem Heeper Schützenberg gehört der Vergangenheit an. Vereinsvorsitzender Stefan Worbs hat den Startschuss für den neuen Kunstrasenplatz gegeben. Schon in der Spielzeit 2016/17 will der SV Heepen darauf spielen. "Wenn alles gut läuft, wollen wir den neuen Platz im Juni einweihen", sagt Fußballobmann Michael Grieswelle.

509.000 Euro soll der Kunstrasenplatz kosten. Der Schul- und Sportausschuss hatte im Sommer 2015 einem Zuschuss in Höhe von 155.000 Euro aus der Sportpauschale zugestimmt, die Bezirksvertretung Heepen befürwortete den Umbau dann letztendlich am 21. Januar.

Der Verein trägt den Löwenanteil: Vor vier Jahren hatte er einen Gönnerkreis gegründet, aus dem Geldspenden generiert werden. 156.000 Euro kamen so mittlerweile zusammen. Außerdem gibt?s einen Sonderbeitrag für die Mitglieder der Fußballabteilung. Das Geld allein aber reicht nicht. Der Verein musste ein Darlehen aufnehmen, um das Projekt realisieren zu können. "Ein mutiger, aber wichtiger Schritt für den Verein", sagt Heepens Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher (SPD), der sich immer wieder für den Umbau stark gemacht hatte.

Dass etwas passieren musste, war den Vereinsverantwortlichen seit Jahren klar: "Die Kinder wollen nicht auf einem Ascheplatz spielen", sagt Grieswelle. Er hofft, dass es jetzt auch wieder eine Mädchen- oder Damenmannschaft gibt. Derzeit haben die Heeper 16 Fußballmannschaften im Spielbetrieb, es könnten aber in Zukunft mehr werden.

Seit zehn Tagen laufen die Arbeiten in Heepen. Die Firma Heiler hat bereits die Asche abgetragen, jetzt wird ein neues Drainagesystem installiert. Bevor der eigentliche Kunstrasen kommt, werden die Pflasterflächen angeglichen und eine zwölf Zentimeter dicke Schotterschicht aufgetragen, erklärt Andree Niederschmidt von der ausführenden Firma. Insgesamt sollen 8.295 Quadratmeter Kunstrasen verlegt werden. Die Fläche wird vom Umweltbetrieb der Stadt gepflegt.

Die Fußballplätze auf dem Schützenberg waren bis zuletzt in keinem sonderlich guten Zustand. Der Ascheplatz, der jetzt zu einem Kunstrasenplatz umgebaut wird, war bei Bodenfrost und Tauwetter unbespielbar, der Rasenplatz bei Nässe.

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02 - Bielefeld Ost, Donnerstag 21. April 2016
 


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