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20.09.2015 21:10 Alter: 2 yrs
Kategorie: Schwimmen
Von: Andreas Klein

Terstesse und Storz knacken die 1:10 über 100m Freistil


Knackten die 1:10 über 100m Freistil: Luca Terstesse und Katharina Storz (von vorn).

Bielefeld: Für das STB-NachwuchsTeam ging die Saison am Wochenende richtig los. Beim ersten richtigen Wettkampf galt es die aktuelle Form zu testen und Erkenntnisse für die kommenden Trainingswochen zu gewinnen. Herausragend war diesmal Luca Terstesse und Katharina Storz mit ihren Leistungen über 100m Freistil.

Die Aktiven fühlten sich gleich zu Beginn auf der Kurzbahn wieder wohl und glänzten fast ausnahmslos mit Bestmarken. Höhepunkt waren die 100m Freistil, dort ging es darum die Traineransage „Wer schafft es zuerst unter 1:10 min“ umzusetzen. Janne Holtmann (1:12,7 min) kam der Sache schon sehr nahe, während dem teamintern favorisierten Raphael Laubenstein (1:12,9 min)  noch ein wenig Ausdauer fehlte. Im letzten Lauf klappte es dann aber gleich doppelt. Katharina Storz (1:09,3 min) und Luca Terstesse (1:09,0 min) machten alles richtig und gewannen damit.
Der Wettkampf hatte aber weit mehr zu bieten: Katharina Storz (13 Jahre) ging mit der besten Trainingsleistung im Team ins Rennen und setzte das super im Wettkampf um. Bei fünf Starts gab’s fünf neue Bestmarken und das auf verschiedensten Strecken. Guten 200m Freistil zu Beginn ließ Sie 0:35,0 min im Schmetterlingsprint folgen. Auch im Brustschwimmen sind die Fortschritte dank gefestigter Technik groß (100/200m in 1:32,5/3:20,6 min). Das Highlight waren aber die 100m Freistil mit stark verbessertem Start-/Wendebereichen und nun guter Ausdauer. Die ein Jahr ältere Luca Terstesse glänzte ebenfalls über 100m Freistil und lag vom Start an vorn. Dank guter Beinarbeit und gewohnt guten Tauchphasen ging’s tempomäßig aufwärts. Gute Ausdauer bewies sie über die doppelte Distanz mit 2:31,0 min. Ebenfalls fünf Bestzeiten hatte Janne Holtmann (12 Jahre) zu bieten. Auf ihrem Weg zur erfolgreichen Lagenschwimmerin hatte sie diesmal nur über Rücken- und Freistilstrecken gemeldet. Vor allem die Rückenzeiten (0:37,6/1:24,3/2:57,3 min) ließen aufhorchen, auch wenn die Trainer im Bereich der Tauchphasen noch erhebliches Potential sehen.

Sehr motiviert ging Raphael Laubenstein (12 Jahre) zu Werke: Er probierte jetzt die Tauchphasen wie Profis und wird damit Erfolg haben. Einstweilen überzeugte er wie immer im Freistilsprint und neuerdings über 100m Brust. Dank stark verbesserter Körperstreckung und sehr guten Tauchzügen pulverisierte er seine alte Bestzeit, die neue steht nun bei 1:35,4 min. Der gleichaltrige Philipp Eichwald ist eher für die Ausdauerstrecken zuständig und mit stark verbesserten 200m Freistil. Gewohnt stark waren die 200m Brust (3:30,1 min), hier zeigte er eine super Wasserlage und effektiven Beinschlag. Beindruckend auch die Steigerung auf 1:34,3 min über 100m Schmetterling. Marvin Venecani, der dritte zwölfjährige im Bunde, zeigte seine beste Leistung in 1:16,4 min über 100m Freistil. Fehlende Länge machte er wie immer durch gute Wenden und schöne Beinarbeit wett. Die zweite schöne Bestzeit gelang mit 3:12,4 min über 200m Rücken. Auf dieser Strecke glänzte auch Julius Hebrok (13 Jahre). Neben der neuen Bestmarke 3:08,8 min verbesserte er unterwegs auch seine 100m Bestmarke dank guter Beinarbeit.

Weitere Ansprechende Leistungen zeigten Sophie Brüning (12 Jahre), Amélie Voigt (13 Jahre) und Julia Borecki (13 Jahre): Brüning hielt dank verbessertem Training erstmals beim Wettkampf die Hundertmeter Freistil durch und verbesserte sich daher stark auf 1:22,3 min. Ebenfalls mit toller Renneinteilung glänzte Borecki (100m F in 1:19,2 min), aber auch 0:38,8 min über 50m Schmetterling waren sehr erfreulich. Voigt erreichte drei neue Bestmarken und steigerte sich vor allem über 200m Brust (3:35,3 min). Dies erreichte sie dank guter Beinarbeit und tollen Tauchzügen. Gleich fünf neue Bestmarken lieferte Justin Anders (14 Jahre) ab, ein Ergebnis seiner stark verbesserten Trainingsmotivation. Seine besten Zeiten waren 100m Freistil in 1:13,9 min und 100m Schmetterling in 1:33,9 min. Weitere schöne Bestzeiten erzielten Beke Murken (50m Freistil in 0:34,2 min), Lea Marie Schwarz (200m Rücken in 3:23,48 min), Alina Vogt (50m Rücken in 0:40,1 min), Celine Ciupek (100m Freistil in 1:18,4 min), Isabell Schürmann (50m Freistil in 0:33,7 min), Leonie Koslowski (200m Brust in 3:32,5 min) und Martin Steiger (100m Brust in 1:38,5 min).

Abgerundet wurde das gute Gesamtbild durch die Staffel über 8x 50m Lagen der Jahrgänge 2002 und jünger. Hier zeigte das Team eine solide Leistung und gewann dank eines fulminanten Sprints des Schlussschwimmers Raphael Laubenstein (0:30,8 min)  den Silberpokal. Justin Undrat hatte zu Beginn mit einer Rückenbestzeit (0:42,8 min) die Weichen passend gestellt.

Motiviert vom Erfolg seiner Aktiven glänzte auch Trainer Jan Mielke mit fünf neuen Bestmarken. Herausragend waren dabei seine Konstanz. Seine Zeiten (50/100/200m Rücken in 0:31,2/1:07,6/2:27,4 min sowie 100/200m Freistil in 0:57,9/2:09,5 min).


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