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25.10.2017 08:30 Alter: 212 days
Kategorie: Schwimmen, Schwimmteam (STB)
Von: Sascha Burdick

Auf dem Weg zur NRW Kurzbahn


Elisabeth Hoene (Bahn 2) und Janne Holtmann (Bahn 4) im 50m Brust-Finale, Foto: Henning Sonneck / Elisabeth Hoene und Janne Holtmann auf dem Siegerpodest nach dem Finale über 50m Brustschwimmen (Foto: Henning Sonneck)

STB I macht Station beim 26. Herbstpokal der Wasserfreunde Bielefeld

„Zeigen was bereits geht“ war der Tenor der 1. Mannschaft im Schwimmteam Bielefeld beim 26. Herbstpokal der Wasserfreunde und „ging sehr gut“ folgte als Fazit der verantwortlichen Trainer Julia Bauer, Sören Purschke und Sascha Burdick.

Mit 51 persönlichen Rekorden aus 70 Starts wurden teilweise nur knapp eine Woche alte Rekorde aus dem Mannschaftswettbewerb DMS-J erneut unterboten. Besonders auf sich aufmerksam machten dabei Marleen Knospe (Jg. 2005) und Henning Sonneck (Jg. 2000). Sinnbildlich für Marleens Leistungen auf allen geschwommenen Strecken ist die Steigerung von über 4 Sekunden innerhalb eines halben Jahres über 100m und 5 Sekunden über 200m Freistil innerhalb von drei Wochen zu nennen. Die Bestzeit über 100m Schmetterling in 1:17,62 Min. unterstreicht zusätzlich ihre sehr gute Form.

Ebenso wie Marleen zeigt auch Henning Sonneck eine sehr stark ansteigende Leistungskurve. Mit typisch entspannter Frequenz konnte Henning insbesondere über 100m Freistil seine Leistungsfähigkeit zeigen (0:56,76 Min.). In der gleichen Disziplin in doppelter Länge pirscht sich Henning noch näher an die Pflichtzeit für die anstehenden NRW Meisterschaften heran. Mit seiner Endzeit von 2:04,04 Min. fehlen im nur 4 Hundertstel.

Elisabeth Hoene (Jg. 2004) und Pauline Wullenkord (Jg. 2002) knackten die NRW Norm bereits mehrfach.  50 und 100 Meter Brustschwimmen (Elisabeth) und 50 Meter Freistil (Pauline) dürfen in Wuppertal bereits gezeigt werden, was nicht zuletzt auf das intensive Techniktraining der letzten Wochen und den damit verbundenen Steigerungen in der Technik zurückzuführen ist.  Ebenfalls über 50m Brustschwimmen konnte sich Janne Holtmann (Jg. 2003) durchsetzen. In 0:37,65 Min. knüpfte sie nicht ganz an ihre Bestleistung an, schaffte jedoch trotzdem sicher die für die NRW geforderte Zeit im Finale.

Nach einer zeitweisen Durststrecke in der letzten Saison, stimmen nun auch die gezeigten Leistungen von Anna-Lena Brüning (Jg. 2000). Bereits im Aufwind beim Quirkendörper konnte sich Anna-Lena nun erneut auf fünf von sieben Strecken steigern. Damit bestätigte sie die offene NRW Norm über 100m Rücken und rückte mit ihrer stärksten Leistung bisher auf nur 81 Hunderstel im 200m Freistilrennen an diese heran.

In der gleichen Disziplin und ebenfalls in der offenen Klasse machte Jule Radeck (Jg. 1997) auf sich aufmerksam. Nachdem sie die Pflichtzeithürde bereits bei den NRW Masters vor einer Woche übersprang, konnte sie sich nochmals verbessern und ihren Startplatz in Wuppertal mit 2:14,53 Minuten sichern. Stark war auch ihre umfassende Erfüllung der 400 Meter Lagen in 5:33,16 Min.

Ebenfalls nachhaltig präsentierten sich Marvin Venecani (Jg. 2003), Katharina Storz (Jg. 2002) und Emilia Dietrich (Jg. 2004). Alle drei zusammen steuerten 11 Bestzeiten bei und bewiesen damit ebenfalls, dass mit ihnen zu rechnen ist. Katharina unterbot die NRW Barriere für die 100m Freistil bereits bei den DMS-J, 50m Freistil sicherte sie sich während des Quirkendörpers. Der Herbstpokal stand daher für sie ganz im Zeichen von Tests über weitere Strecken in der 2. Schwimmart und über Lagen, die sie mit Bravour meisterte. Marvin und Emilia erreichten das Saisonziel OWL-Qualifikation deutlich.

Für Tobias Huhn (Jg. 1999), Jannik Purschke (Jg. 1998) und Jan Mielke (Jg. 1992) war der Herbstpokal ein wichtiger Formtest, nachdem die Trainingssituation durch Krankheiten, Verletzungen und berufsbedingte Pausen geprägt war. Jannik schwamm bereits jetzt über 200m Lagen seine zweitbeste Zeit überhaupt (2:16,61 Min.) während Tobias über 50m Schmetterling noch nie so schnell unterwegs war (0:27,82 Min.). Jan verbesserte sich über die kräftezehrenden 400m Lagen um über drei Sekunden (5:05,32 Min.).


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