< Erste Arbeiten an Kunstrasenplatz
25.07.2016 22:47 Alter: 2 yrs
Kategorie: Fussball
Von: Ariane Mönikes (Neue Westfälische)

Kunstrasen wird ausgerollt

Ascheplatz auf dem Heeper Schützenberg ist umgebaut worden. Wegen eines Farbfehlers kommt aber noch neues Grün. Eröffnung am 27. August


Packen an: Fußballobmann Michael Grieswelle, A-Jugend-Trainer Kim Sauerland und Vereinsvorsitzender Stefan Worbs (v. l.) rollen den neuen Kunstrasen auf dem Schützenberg aus. Allerdings hat der nicht die richtige Farbe und wird deshalb ausgetauscht. Foto: Barbara Franke (NW)

Lange haben die Fußballer der Sportvereinigung Heepen auf ihren Kunstrasen gewartet, jetzt liegen die ersten Bahnen auf dem Heeper Schützenberg. Allerdings kommen die wegen eines Farbfehlers wieder runter. Als die Firma Heiler die ersten Bahnen ausgerollt habe, sei ihr der Fehler sofort aufgefallen, erklärt Fußballobmann Michael Grieswelle.

Weil die Bahnen aber noch nicht verklebt gewesen seien, sei es unproblematisch, sie wieder aufzurollen. "Heiler trifft keine Schuld", sagt Grieswelle. Der Fehler sei bei der produzierenden Firma in Frankreich gemacht worden. Die Eröffnung könne wie geplant am Samstag, 27. August, stattfinden. Nur wenige Tage später als geplant sei der Rasen wegen des Produktionsfehlers bespielbar. "Wir sind im Zeitplan." Mehrkosten entstünden dem Verein keine, sagt Grieswelle.

Schon am 14. August könnte die 1. Mannschaft in der Kreisliga A ihr erstes Heimspiel der neuen Saison auf dem neuen Kunstrasen austragen, erklärt Grieswelle. "Wir haben uns darauf beworben, hoffen jetzt auf ein wenig Glück", sagt Grieswelle.

509.000 Euro kostet der neue Kunstrasenplatz. Der Schul- und Sportausschuss hatte im Sommer 2015 einem Zuschuss aus der Sportpauschale in Höhe von 155.000 Euro zugestimmt. Am 21. Januar befürworteten dann die Kommunalpolitiker aus der Bezirksvertretung Heepen den Umbau.

Der sei auch dringend nötig gewesen, erklärt Vereinsvorsitzender Stefan Worbs. Denn der benachbarte Rasenplatz sei bei Nässe unbespielbar, der Tennenplatz bei Bodenfrost und Tauwetter.

Der Verein entschied sich dafür, den Tennenplatz umzubauen. Allerdings hätte er den Kunstrasen ohne die Mittel aus der Sportpauschale nicht finanzieren können. Um zusätzlich Geld in die Kasse zu spülen, hatten die Sportler vor vier Jahren einen Gönnerkreis gegründet, aus dem Geldspenden generiert werden. Außerdem gibt?s einen Sonderbeitrag für die Mitglieder der Fußballabteilung. Weil das Geld aber nicht reicht, nahm der Verein noch einen Kredit auf.

Der Umbau wird sich auszahlen, ist sich der Vereinsvorstand sicher. Denn Übungsleiter hatten den SV Heepen bereits verlassen, auch Jugendspieler seien zu anderen Vereinen, die bereits auf Kunstrasen spielen, abgewandert. Kinder wollen nun mal nicht auf Asche spielen, betonte Grieswelle immer wieder. Um attraktiv für den Nachwuchs zu sein, hätte der Verein handeln müssen.

Insgesamt verlegt die Firma Heiler 8.295 Quadratmeter Kunstrasen. Die Fläche pflegt dann der Umweltbetrieb der Stadt.

Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher (SPD) hatte sich immer wieder für den Kunstrasenplatz auf dem Schützenberg stark gemacht.

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02 - Bielefeld Ost, Montag 25. Juli 2016


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