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20.10.2009 00:00 Alter: 9 yrs
Kategorie: Kara-Te
Von: Pressewart

Vize-Weltmeister mit dem Katana


Marc Henke bei der Siegerehrung (links)

Am 17. und 18. Oktober 2009 fand im belgischen Antwerpen die Weltmeisterschaft der IMAF (International Material Arts Federation) statt. Vom Kara-Te Club Samurai aus Heepen nahmen Robert Kölbel und Marc Henke, beide Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft der IMAF, an dem Turnier teil. Insgesamt sind über 800 Starter aus 24 Nationen an den Start gegangen.

Das Turnier begann am Samstagmorgen mit der offiziellen Eröffnungszeremonie und dem Angruß vom Shihan Fons Wouters, dem Vorsitzenden des belgischen IMAF Präsidiums. Im Anschluss daran folgen die Kata Läufe auf den acht Kampfflächen. Robert und Marc starteten in einer Gruppe mit Mitglieder der polnischen und ukrainischen Nationalmannschaft. In der Vorrunde, qualifizierten sich beide für die Hauptrunde. Da in die Finalrunde nur die besten Vier weiter kamen, musste das Feld von zehn Startern reduziert werden. Beide Heeper Sportler zeigten Topleistungen, allerdings war in der Hauptrunde für beide Schluss. Robert wurde sechster und Marc fünfter. „Es war keine Schande gegen die starken Polen zu verlieren, ich gönne ihnen den Erfolg“, so Robert im Anschluss.

Marc hatte aber noch eine Chance und zwar mit dem Katana. In der Vor- und Hauptrunde zeigte er eine super Leistung und qualifizierte sich für das Finale der besten Vier am Sonntag. Mit gestärktem Selbstbewusstsein durch die gute Qualifikation am Vortag ging er in das Finale. Mit ihm im Finale standen ein Belgier, ein Ire und ein weiteres Mitglied der deutschen Mannschaft. Mit einer persönlichen Bestleistung zog Marc in ein Stechen um den WM Titel ein. In dem Stechen mussten die beiden Aktiven eine andere Waffenkata zeigen, als in dem Finale. Marc zeigte die Iai-Do Form „Zen-Dan“ (mit einem traditionellen Katana) und sein Gegner eine Bo-Form (ein Bo ist ein ca. 180cm langer Stock). Beide Sportler steigerten noch einmal ihre Leistungen im Stechen, in dem sich Marc leider mit 2:1 Stimmen geschlagen geben musste. „Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass ich Vize-Weltmeister bin. Ich gönne meinem Gegner den WM Titel, wir beide zeigten Leistungen auf einem technisch hohen Niveau. Ich bin Stolz, dass ich Deutschland und meinem Verein gut repräsentiert habe“, so ein glücklicher Marc Henke nach dem Finale.

Beide Heeper Karate Kas zogen eine positive Bilanz der Weltmeisterschaft, auf der wieder neue Kontakte und Freundschaften geknüpft worden sind. Auch Fons Wouters war mit der Weltmeisterschaft zufrieden: „Die verschiedenen Formen und Stile haben eine Gemeinsamkeit: ’Achtung vor sich selbst und dem Gegner’, so wie es Gishin Funakoshi, der Begründer des modernen Kara-Te, einst gesagt hat. Und ich bin stolz, dass dieses Turnier dazu beigetragen hat.“


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