Weihnachtsabschluss

Saison beendet

Die zweite und dritte Mannschaft ereicht Platz 4, die vierte Mannschaft Platz 5.

Während sich die vierte Mannschaft am letzten Wettkampftag verbessern konnte und Platz vier erzielte, musste die dritte Mannschaft auf einen Krankheitsausfall von Julia Ellis verschmerzen. Die drei übrigen Mädchen gaben ihr Bestes, Fehler durfte sich die Mannschaft ohne Strecihwertung auch nicht leisten. Jedoch fehlten wichtige Punkte vor allem am Balken und so wurde die Mannschaft, die sich an den ersten zwei Wettkämpfen mit der Mannschaft des TSVE duellierten an diesem Tag mit 11 Punkten Abstand sogar nur 5. Mit einem 3., 4. und 5. Platz erreichten die Heeperinnen dann insgesamt den 4 Platz. Auch zweite Mannschaft hatte ein wenig Pech. Nach zwei dritten Plätzen konnte sich die Mannschaft nicht zurücklehnen, da die Mannschaften auf Platz zwei und vier an den Wettkampftagen ihre plätze tauschten und nun vor dem letzten wettkampftag drei Mannschaften gleichviele Wettkampfpunkte hatten. Wie schon an den letzten Wettkämpfen waren die Ergebnisse sehr eng beieinander. Den dritten Platz verfehlten die Mädchen knapp um einen Punkt und landeten damit insgesamt auf dem undankbaren vierten Rang.

Julia Ellis wieder unter den Top Ten von Westfalen

Auch bei den zweiten westfälischen Nachwuchsmeisterschaften konnte Julia Ellis ihre gute Form beweisen und sich unter den vorderen Plätzen feststetzen.

Zu diesem Wettkampf gab es in der AK 8 eine Erneuerung. Alle Übungen gingen von 17,00 Punkten aus und am Barren wurde zum ersten Mal die P7b gefordert. Diese Übung fordert von den erst 8-jährigen Turnerinnen zusätzlich ein  Aufhocken, eine Kippe am oberen Holm und 3 Pendelschwünge.Zum Vergleich: im ersten Halbjahr wurde nur ein Kippe am unteren Holm gefordert und vor einigen Jahren mussten die Turnerinnen die Kippe erst mit 9 Jahren zeigen. 

Julia Ellis begann am Boden. Die Übung war wie gewohnt sicher und äußerst sauber. Sie hatte noch mal besonders an ihrem Spagatsprung gearbeitet und, wie auf dem Bild zu erkennen ist, zeigte nun einen tollen Spreizwinkel von 180°. 135° sind eigentlich nur gefordert...Die Kampfrichter gaben ihr 15,70 Punkte - Tageshöchstnote war 16,10. Damit war der Beginn schon einmal geglückt. Am Sprung klappte der Anlauf beim Einturnen gut, im Wettkampf passte er im ersten Versuch überhaupt nicht. Am Sprung verliert Julia Ellis wertvolle Punkte zur Konkurrenz. Mit so einem Sprung ist ein guter Platz noch viel weiter weg. Trainerin Nora konnte sie beruhigen und der zweite Sprung klappte dann viel besser. 14,25 Punkte sind da im Rahmen. Tageshöchstnote war am Sprung sensationelle 16,70 Punkte, der obere Durchschnitt errang 14,90 Punkte.

Auf das nächste Gerät, den Barren freute sie sich schon. Beim Training stürzt sie bei den beiden Kippen und dem Aufhocken äußerst selten. Das gibt Sicherheit für die doch sehr anspruchsvolle Übung. Trotzdem war Julia Ellis angespannt, weil es natürlich sehr ärgerlich wäre, wenn es bei einem so wichtigen Wettkampf nicht klappen würde. Es lief alles gut und die Pendelschwünge waren sogar noch ein bisschen besser als beim Einturnen. Da sie die Übung allerdings noch nicht flüssig durchturnt, gibt es auch noch einige Abzüge. 13,30 Punkte lassen sich aber sehen. Schließlich gab es auch 9 Turnerinnen die noch die alte Übung turnten und sich so mit der halbierten Wertung begnügen mussten. Tageshöchstnote war 15,50. Der obere Durchschnitt war 13,50 Punkte.

Als letztes Gerät kam der Balken. Julia Ellis war sehr aufgeregt, da der Wettkampf bis dahin sehr gut gelaufen war und man sich mit Balken noch viel kaputt machen kann. Die geforderten Elemente sind bei ihr realitv sicher, beim letzten Wettkampf konnte sie aber ihr Rad nicht stehen. Einen Punkt Abzug für einen Sturz ist dann schon sehr ärgerlich und kann viele Plätze kosten. Der 7. Platz beim letzten Wettkampt trotz Sturz konnte sie da aber ermutigen.  Julia Ellis präsentierte eine schöne Übung, stand ihr Rad (wenn auch nicht mit Bein-Rückhalte) konnte den Handstand aber nicht 2 Sekunden stehen. Die Sprünge sowie der Abgang waren aber wieder sehr gelungen. Der Handstand kostete sie 1,5 Punkte Abzug. Trainerin Nora war es aber wichtiger, dass sie diesmal die Posen richitg austurnte. 12,45 Punkte waren das Endergebnis. Tageshöchstnote erhielt Mannschaftkameradin Naomi mit einer blitzsauberen Leistung und 15,90 Punkte. 12,75 Punkte war der obere Durchschnit.

Von 33 gestarteten Turnerinnen erreichte Julia Ellis den 8. Rang mit 55,70 Punkten.

Zugleich turnte sie in der Mannschaft des Leistungsstützpunktes BTW Bünde. Sie konnte die Mannschaft an allen Geräten mit ihren Punkten unterstützen und konnte zusammen mit Mannschaftskolleginnen Amy, Naomi und Tamara einen silbernen Pokal entgegennehmen. Lediglich den sehr geschlossen auftretenden Dortmunderinnen mussten sie den Vortritt lassen.

Ein 7. und  8. Platz im Vierkampf sowie ein 7. Platz bei dem Leistungs-Voraussetzungs-Test geben ein sehr gutes und konstantes Gesamtergebnis ab. So kann sich jetzt beim Training auf die AK 9 Übungen fürs nächste Jahr konzentriert werden.

Ergebnis Nachwuchsmeisterschaften

 

 

Heeperinnen erfolgreich in die Rundenwettkampfsaison des Turnbezirks Bielefeld gestartet

Am Samstag, den 2. Oktober fand in Sennestadt der erste der drei Rundenwettkämpfe des Turnbezirks Bielefeld 2010 statt. Die Sportvereinigung Heepen ging mit jeweils einer Mannschaft in der AK 7, der AK 8 und der KM III an den Start.

In der AK 7 turnten die Heeperinnen Naile, Izel, Angelika und Tomke gemeinsam in einer Mannschaft. Die Mädchen waren sehr aufgeregt, denn für alle war es der erste Mannschaftswettkampf ihrer Turnkarriere und für Izel und Tomke sogar ihr erster Wettkampf überhaupt. Die Aufregung machte sich leider während des Wettkampfes immer wieder bemerkbar, so dass die Mannschaft am Ende auf dem fünften Platz landete. Allerdings turnte die jüngste Heeper Turnerin Naile einen sehr guten Wettkampf und durfte sich am Ende über Ehrungen am Sprung, am Barren und am Boden im Rahmen des Gerätepokals freuen.

Die Heeper AK 8 Mannschaft musste sich an diesem Wettkampftag ebenfalls besonderen Herausforderungen stellen. Lena, Michelle und Janine mussten ihren Wettkampf zunächst ohne ihre Mannschaftskameradin Julia Ellis bestreiten, die zur gleichen Zeit den athletischen Test in Dortmund absolvieren musste und dazu auch Nora, die eigentliche Trainerin der Mädchen, mitgenommen hatte. Obwohl die drei übrigen Turnerinnen deshalb schrecklich aufgeregt waren, zeigten sie alle die Leistungen, die das vorherige Training angekündigt hatte. Schließlich kam Julia Ellis noch vor Wettkampfende in Sennestadt an und unterstützte ihre Mannschaft tatkräftig. Sie erturnte die höchsten Punktzahlen des gesamten Wettkampfes am Balken und am Boden und so landete die AK 8-Mannschaft schließlich auf dem dritten Platz.

In der KM III turnten die Heeperinnen Pia, Nina, Svea und Nele in einer Mannschaft. Am Ende landeten die Mädchen auf dem dritten Platz. Insgesamt hätten sie wohl gut mit den Zweitplatzierten mithalten können, doch leider fielen die Heeperinnen häufiger als sonst vom Balken und verspielten so wertvolle Punkte. Wenn die Turnerinnen es bis zum nächsten Wettkampftag am 13. November schaffen, ihre Nervosität am Balken in den Griff zu bekommen, ist der Sprung auf den zweiten Treppchenplatz aber durchaus zu schaffen. Wir drücken die Daumen!

 

LVT gemeistert

Wer im Landeskader von NRW turnen möchte, muss sich besonderen Herausforderungen stellen. Bei zwei Nachwuchsmeisterschaften mit hohen Anforderungen sind vordere Plätze zu belegen. Bei einem athletischen Test werden dann zusätzlich noch Leistungsvoraussetzungen abgeprüft. Hier müssen die Turnerinnen zeigen wie viel Kraft und Dehnfähigkeit sie besitzen. Julia Ellis stellte sich als einzige Bielefelder Turnerin dieser Überprüfung in der Altersklasse 8. Der Test in Dortmund verlief sehr gut. Höchstnoten erhielt sie beim Überspagat, den Sit-ups und dem Winkelhang, einer Übung bei der die Turnerin an einer Sprosenwand hängt und 10x die gestreckten Beine an die Sprossenwand hebt und wieder auf 90° absenkt! Auch bei den anderen Beweglichkeitsübungen  und beim Sprinten erhielt sie gute Punkte. Beim Klettern am Tau ohne Beine schaffte sie zum ersten Mal 3m. Leider vergab sie einige Punkte an der Station "Schweizer-Handstand". Hier sind 4 Schweizer gefordert. Bei beiden Versuchen kippte Julia Ellis im zweiten Handstand über und so konnte nur ein Schweizer gezählt werden. Da wären mehr Punkte drin gewesen, da sie den Schweizer eigentlich gut kann! Julia Ellis erreichte den 7 Platz von 23 Starterinnen. Hätte sie, wie ihre Konkurrenz 12 Punkte beim Schweizer geholt, wäre es der 3. Platz geworden. Aber Turnerin und Trainerin hatte es an diesem Tag auch besonders eilig - mussten sie doch zeitgleich eigentlich 100 km weiter in Sennestadt auf dem Bezirksmannschaftswettkampf sein.

 

Nora-Elisabeth startet bei den westfälischen Seniorenmannschaftsmeisterschaften 2010

Am 25. September 2010 fanden in Paderborn die westfälischen Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen statt. Da bei diesem Wettkampf die Teilnahme erst ab 25 Jahren möglich war und es in den Vereinen nur recht selten Turnerinnen gibt, die so lange mit Spaß und Ehrgeiz bei der Sache sind, beschlossen verschiedene Vereine aus Bielefeld, Minden und Steinhagen eine Turngemeinschaft für die Seniorenmeisterschaften zu gründen. An dieser Turngemeinschaft beteiligte sich auch die älteste Heeper Turnerin Nora-Elisabeth Kaufmann. Sie und ihre Mannschaftskolleginnen turnten alle samt einen souveränen Wettkampf und landeten am Ende auf dem tollen 5. Platz.

Unterstützt wurde Nora an diesem Wettkampftag von ihren eigens für sie angereisten Fans und ihrer Trainerin und Kampfrichterin Andrea Prüßner.

Insgesamt war die Wettkampfstimmung freundschaftlich und fröhlich und nicht so sehr konkurrenzbehaftet wie bei den „Kleinen“. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft noch mehr Heeper Turnerinnen bis zum „Seniorenalter“ durchhalten, so dass Nora den Wettkampf demnächst mit ihren eigenen Mannschaftskolleginnen bestreiten kann.

 

 

Julia Ellis bei den westfälischen Nachwuchmeisterschaften erfolgreich

Am Samstag, den 3. Juli fanden die ersten westfälischen Meisterschaften dieses Jahres in Friedrichsdorf statt. Wärend viele Kinder an diesem Tag im Freibad plantschten und später das Fußballspiel Deutschland gegen Argentinien guckten, schwitzten 78 Turnerinnen aus ganz Westfalen im Alter von 7-10 Jahren in der Turnhalle. Auch für die mitgereisten Eltern auf der Tribüne unter dem Flachdachbau war der Wettkampf eine Herausforderung. Bei der Hitze war es geradezu eine Meisterleistung, was die Turnerinnen an den vier verschiedenen Geräte zeigten. Julia Ellis Mildenberger aus Heepen startete vielversprechend in der AK8. Nach einem 3. und einem 10. Platz im letzten Jahr und als amtierende Bezirksmeisterin und Vizegaumeisterin waren die Chancen auf einen weiteren guten Platz nicht schlecht. Julia Ellis turnte ihre Kippe am Barren souverän. Der geforderte Rückwunsch wurde jedoch nicht anerkannt. Hier fehlen im Vergleich noch einige Punkte. Am Balken turnte stürtzte sie beim Rad und auch der Handstand war nicht lange genug gehalten. Im Vergleich zur Konkurrenz musste sie hier jedoch kaum Punkte einbüßen. Am Boden zeigte sie wieder ihr ganzen Können. Mit einer fast fehlerfreien Ausführung und einer tollen Ausstrahlung überzeugte sie die Kampfrichter. Gemeinsam mit ihrer Trainingskameradin Amy erziehlte sie mit 14,75 Punkte die höchste Wertung. Der Sprung, ihr schlechtestes Gerät, gelang diesmal sehr gut. Der Anlauf klappte im zweiten Versuch sehr gut und sie bekam mit 13,60 Punkten eine sehr gute Wertung. Von insgesamt 31 Starterinnen erturnte Julia Ellis mit 53,15 Punken den 7. Platz! Darüber war nicht nur Julia Ellis sondern auch ihre Trainerin Nora-Elisabeth Kaufmann mächtig stolz. Und schließlich betrug der Abstand zur Erstplatzierten nur gute 2,5 Punkte. Zwei weitere Starterinnen aus Bielefeld erreichten Platz 20 und Platz 31. Mit dieser Grundlage kann nun beruhigt die Sommerpause beginnen, bevor bis zum zweiten Wettkampf Ende Oktober die Barren und Balkenübung perfektioniert werden muss.

Erfolgreiche Gaueinzelmeisterschaften

Die Gaueinzelmeisterschaften des Turngaus Minden-Ravensberg am 26./27.6. sind zu Ende. Die Heeper Turnerinnen zeigten beachtliche Leistungen. Angefangen mit der Jüngsten: Naile (Ak6, Jg 2004) turnte ihren zweiten Wettkampf und erturnte sich die Silbermedaille. Julia Ellis (Ak8, 2001) schaffte nun auch zum ersten Mal ihre Schwebekippe und wurde für einen fehlerfreien Wettkampf ebenfalls mit der Silbermedaille belohnt. Eine gute Generalprobe für die westfälischen Nachwuchsmeisterschaften kommenden Samstag. Pia (KM III, Jg. 2000) konnte sich im Vergleich zum Training steigern und wurde in der Wettkampfklasse 1999-2000 siebte von 15. Nina (KM III, Jg. 98) zeigte einen guten Sprung, ihre A- und B-Werte an den anderen Geräten sind jedoch noch nicht konkurrenzfähig. Nina wurde 13. von 15 Turnerinnen. Vici (KM III, Jg. 94) zeigte zum ersten Mal am Barren ihren neuen Abgang: Salto mit einer halben Schraube. Am Boden und Balken fehlten ihr jedoch wertvolle Punkte. Sie wurde Elfte. Carolin (KM II, Jg.95) sollte nach langer Verletzungsphase Wettkampferfahrung sammeln. Unsicherheiten am Barren und Sprung konnte sie aber durch eine toll präsentierte und zum ersten Mal mit einer halben Schraube vorwärts als Abgangsbahn gespickten Bodenübung ausgleichen. Caro wurde 7. von 12 Starterinnen. Die Älteste Heeperin Nora (KM II, Jg. 83) turnte einen fehlerfreien Wettkampf. Sie konnte durch ihren neuen Sprung ihre sonst eher schlechte Sprungnote aufbessern und erturnte sich die Bronzemedaille.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze bei den Bezirkseinzelmeisterschaften

Die Bezirkseinzelmeisterschaften am 6. Juni waren für die Heeper Kunstturnerinnen sehr erfolgreich. Angefangen bei den Jüngsten, turnte Naile (Jg 2004, AK6) ihren ersten Wettkampf und erturnte sich mit über 2 Punkten Abstand sogleich die Goldmedaille. Hervorzuheben ist die Sauberkeit der Ausführungen der Turnelemente. Naile bekam für ihre Übungen an den vier Geräten 47,15 von 50,6 möglichen Punkten. Auch für Angelika (Jg. 2002, AK7) war es der erste Wettkampf ihrer Turnkarriere. Sie hatte erst im Januar mit dem Training begonnen. Sie belegte den 8. Platz. Auch Angelika turnte sehr sauber, jedoch fehlen ihr noch einige Elemente am Barren, Balken und Boden. Da sie recht spät mit dem Turnen begonnen hat, musste sie sich bei den Jahrgangsmeisterschaften gegen Turnerinnen behaupten, die schon ein oder zwei Jahre turnen. Auch Jahrgang 2002 aber schon in der AK 8 trat Julia Ellis den Wettkampf an. Die wenigsten Mädchen schaffen die AK8 in dem Jahr in dem sie 8 Jahre alt werden und so hatte sie nur eine Konkurrentin. Hervorzuheben war besonders die Boden- und Balkenübung. Hier zeigte sie alle geforderten Schwierigkeiten sehr sicher. Am Boden erturnte sie 15,40 von möglichen 16 Punkten. Am Balken stand sie Rad, Handstand und den Abgang zum ersten Mal und bekam auch hier gute 14,85 Punkte. Nur am Barren mißglückte der gute Einstieg in die AK8. Beim Einturnen noch geschafft, stürzte sie bei der Schwebekippe. Julia Ellis belegte Rang 1 mit einem deutlichen Abstand von über 5 Punkten. Das war ein guter Auftakt und lässt für die westfälischen Nachwuchsmeisterschaften auf eine gute Platzierung hoffen. Lena, janine und Michelle (Jg. 2001, Ak8) hatten bei ihrem Debüt in der AK 8 dagegen schon mehr Konkurrenz. 15 Mädchen turnten um die Goldmedaille. Janine turnte einen guten Wettkampf. Auch sie turnte zum ersten mal das Rad auf dem Balken und auch sie stand es sehr souverän. Auch am Boden konnte sie den erlernten Bogengang zeigen. Mit diesen Wertungen lag sie weit vorne. Am Sprung und besonders am Barren musste sie jedoch wertvolle Punkte abgeben und landete im Mittelfeld auf Platz 8. Lena konnte dafür am Sprung überzeugen und erhielt die fünft-beste Sprungwertung. Am Balken und Boden turnte sie sehr gut, leider fehlen ihr noch einige Schwierigkeitselemente. Ein 10. Platz war am Ende dann mehr als toll. Michelle erwischte einen unglücklichen Wettkampftag. Gleich als erste Turnerin musste sie am Boden mit ihrer neuen Übung starten. Nachdem die erste Bahn perfekt glückte, hatte sie in der Aufregung einen "Blackout" undkonnte sie sich an den Rest der Übung nicht mehr erinnern. Sie brach die Übung ab und erhielt noch gute 11,85 Punkte. Schade, da Michelle den Bogengang, der wichtige Punkte liefert, so nicht zeigen konnte. Auch am Barren musste sie viele Punkte abgeben, da die geforderten Schwierigkeiten fehlten. Hier erhilt sie zudem das Strafmaß für "zu kurze Übung". Ihre B-Note wurde halbiert. An den anderen Geräten konnte sie dies nicht mehr aufholen und landete auf dem 15. Rang. 

 

Am Nachmittag waren die älteren Mädchen an der Reihe. Im Programm KM IV starteten Svea und Nele (Jg. 1999 und 2000) zum ersten Mal. Nachdem sie im Herbst noch in der AK8 starteten, hatten sie nun eine eigene Bodenübung erhalten und auch neue Balkenübungen. Nele zeigte einen schönen Sprung und eine tolle Bodenübung und erturnte sich die Bronzemedaille. Svea konnte zudem am Barren überzeugen und erreichte in ihrer Altersklasse die Silbermedaille. Nina startete schon in der KM III (Jg. 1998) und konnte ebenfalls vor allem am Sprung und Boden überzeugen. Auch sie akm aufs Treppchen: 2. Platz. Pia (Jg. 2000) wurde zusammen mit Lisa aus Senne zu den Turnerinnen  Jahrgang 1999 zugerechnet. Sie turnte einen konstanten Wettkampf und platzierte sich direkt hinter den 1999ern ein. Vici (1994) und Darleen (1995) wurden getrennten Altersklassen zugerechnet. Darleen turnte die beste KM III Bodenübung, Vici die beste Barrenübung. Die guten Leistungen wurden mit einer Silbermedaille für Vici und einer Goldmedaille für Darleen belohnt.

Gauligamannschaft auf Platz 5

In der Gauliga I des Turngaus Minden-Ravensberg erturnte sich die erste Mannschaft der SpVg Heepen den fünften Platz. Zu diesem Team gehören Darleen Beckmann, Carolin Finger, Victoria Madleine Morris, Mona Larissa Döring und Nora-Elisabeth Kaufmann und die Trainerinnen Stefanie Böhne, Andrea Prüßner und Wiebke Stötefalke.

Den ersten Wettkampftag konnte die Mannschaft leider nur mit drei Turnerinnen bestreiten. Darleen, Mona und Nora erturnten mit soliden Leistungen an allen Geräten trotz der Ausfälle den sechsten von acht Plätzen.

Am zweiten Wettkampftag konnte das Team wieder auf alle fünf Turnerinnen zurückgreifen. Der Wettkampf begann für die Heeperinnen am Balken. Die Mädchen erturnten sich mit sicheren Übungen zwei 11er und eine 10er Wertung.

Am darauffolgenden Gerät – dem Boden – erreichten Carolin und Nora jeweils 12,6 Punkte und Darleen 12,3 Punkte. Die Mädchen zeigten sowohl akrobatisch als auch gymnastisch ansprechende Übungen. Mit insgesamt 37,5 Punkten erturnten sich die Heeperinnen damit die höchste Gesamtwertung aller acht teilnehmenden Teams an diesem Gerät.

Am Sprung zeigten alle Heeper Turnerinnen Handstandüberschläge. Darleen bekam 12,15 Punkte, die anderen erlangten 11er Wertungen.

Nach den ersten drei Wettkampfgeräten lagen die Heeperinnen auf dem zweiten Platz.

Am Stufenbarren turnte Nora eine saubere Übung, die der Mannschaft 11,85 Punkte bescherte. Wegen fehlender Elemente, eines Sturzes und fehlender Längsachsendrehungen fielen die übrigen Wertungen leider zu gering aus, um den zwischenzeitlich erreichten zweiten Platz zu halten.

In der Gesamtwertung der beiden Wettkampftage erreichten die Heeperinnen den 5. Platz. Um den Verbleib in der Gauliga I zu sichern, muss die Mannschaft im kommenden Jahr erfolgreich an der Relegation zur Gauliga I teilnehmen.

Zwei Turnerinnen beim Landescup

Am Samstag, den 6. März wurde in Ibbenbüren die Qualifikation für die westfälischen Meisterschaften ausgetragen. Heepen schickte zwei Turnerinnen an den Start. Während Nora zum zweiten Mal diesen Wettkampf turnte war es für Carolin die Premiere in der KM II zu starten. Beim Training wurde eifrig an den schwierigeren Turnelementen gearbeitet und so war es für Turnerinnen und Trainerinnen spannend, ob dies auch im Wettkampf umgesetzt werden konnte.

Da sehr viele Turnerinnen gemeldet waren, wurde ein verändertes Einturnen ausprobiert. Vor Wettkampfbeginn hatten die Turnerinnen sehr wenig Zeit sich an den Geräten einzuturnen. Durch die vielen Turnerinnen stand man also mehr in der Warteschlange als tatsächlich zu turnen. Vor der eigentlich Wettkampfübung durfte jede Turnerin dann 1 Minute an das Gerät. Von den Turnerinnen wurde also einige Improvisationskunst abverlangt. Neu erlernte und noch nicht so sichere Turnelemente konnten kaum ausprobiert werden.

Carolin startete am Balken. Die Drehung auf einem Bein und auch der Bogengang rückwärts klappten perfekt. Auch der "ungeliebte" Durchschlagsprung klappte gut. Die geforderte Verbindung Rad-Rondat glückte zwar, allerdings landete Caro nach dem Rondat sehr schief auf dem Balken und stürzte. Sie turnte die Übung sehr ruhig zu Ende, turnte als Abgangselement jedoch nur den Salto gehockt, da für den Salto gestreckt die Einturnzeit zu knapp gewesen war. Nach der Übung musste sie leider feststellen, dass sie sich beim Sturz am Fuß derart verletzt hatte, dass sie den Wettkampf nicht zu Ende turnen konnte. Sie erhielt für ihre Balkenübung die zweitbeste Wertung in ihrer Altersklasse. Da war es wirklich schade, dass sie den Wettkampf so frühzeitig beenden musste.

So konnte sie ihre Mannschaftskollegin kräftig anfeuern. Nora hatte in der letzten Zeit viel ihrer eigenen Trainingszeit abgetreten um mehr ihrer Arbeit als Trainerin nachzukommen und war noch nicht wieder so in Wettkampfform gekommen. Sie startete am Sprung und konnte einen recht guten Überschlag präsentieren. Am Barren glückten die neu erlernten Elemente ganze Drehung-Kippe und Abwerfen-halbe Drehung-Kippe. Sie konnte die so kraftraubende Barrenübung ohne Unterbrechung durchturnen, musste jedoch einige Punktabzüge für die Haltung hinnehmen. Am Balken erging es Nora ähnlich wie Caro. Auch sie musste nur nach der Radwende den Balken verlassen, verletzte sich aber nicht. Im Gegensatz zu Sprung und Barren machte sich die kurze Einturnzeit am Balken bemerkbar. Die Landungen waren nicht ganz so sicher wie erhofft. Nora bekam alle B- und C-Teile von den Kampfrichtern anerkannt und ging dann an das letzte Gerät: den Boden. Hier hatte sie sich vor Wettkampfbeginn schon einturnen können und ging recht zuversichtlich an die Bodenübung. Die akrobatische Vorwärtsreihe bestehend aus Salto vorwärts-Radwende-Salto rückwärts klappte im Gegensatz zum Training recht souverän. Nora turnte ihre Drehungen und Sprünge sehr sauber und erhielt gute 10,55 Punkte. Am Ende reichte es für den 13. Platz. Somit qualifizierte sie sich dieses Jahr nicht für die westfälischen Meisterschaften. Mit der gezeigten Leistung waren aber alle zufrieden.

Toller Auftritt in der Seidenstickerhalle

Sechs Turnerinnen von der SpVg Heepen erlebten zusammen mit weiteren Turnerinnen des Turnbezirks Bielefeld ein "Feuerwerk der Turnkunst". Der Auftritt war der Auftakt eines tollen Abends voller Turn- und Tanzkunst. Nachdem tonnenweise Haarspray und Schminke aufgetragen war, gingen die Mädchen aufgeregt in die ausverkaufte Seidenstickerhalle. Die Zuschauer, die Lichteffekte und die Musik zauberten eine tolle Athmosphäre. Die Turnerinnen legten einen klasse Auftritt hin und durften sich den Rest der Show noch angucken. Beim großen Finale durften sie sich dann nocheinmal zusammen mit der Showgruppe bejubeln lassen. 

Auftritt bei der Turnshow "Feuerwerk der Turnkunst" in der Seidensticker Halle

Wochenlang wurde geübt - nun steht der Auftritt kurz bevor. Sechs Heeper Kunstturnerinnen werden am Sonntag nachmittag in der ausverkauften Seidensticker Halle bei der Show "Feuerwerk der Turnkunst" auftreten. Zusammen mit drei weiteren Bielefelder Kunstturnvereinen, unter der Leitung der Heeper Trainerin Andrea Prüßner, wurde ein Tanz, verbunden mit Akrobatik, zu einem Medley von Michael Jackson einstudiert. Zum ersten Mal werden nun die vier Vereine Senne, Jöllenbeck, Schildesche und Heepen zusammen auftreten. Die große Anzahl an Turnerinnen und die weite räumliche Distanz der Vereine erleichterte das Proben nicht. Jedoch konnte viel von den (sonst) Kokurrenten gelernt werden. Und schließlich teilen sich die Mädchen ja eine Leidenschaft: Das Kunstturnen!

 

Tour 2010: BodyTalk
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