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31.01.2019 12:22 Alter: 20 days
Kategorie: Schwimmen, Schwimmteam (STB)
Von: Carolin Duda

Erfolgreicher DMS Test in Recklinghausen


Das Team vor dem Start

Am vergangenen Wochenende haben sich die 1. und 2. Mannschaft des SchwimmTeam Bielefeld auf den Weg nach Recklinghausen gemacht, um dort den ersten Wettkampf des Jahres zu schwimmen. Ziel war es im Hinblick auf den Mannschaftswettbewerb im Februar, die DMS, zu testen. Wo steht die Mannschaft? An welchen Stellschrauben muss bis zu den DMS noch gedreht werden? Für die 2. Mannschaft fällt das Resümee positiv aus. Mehr als jeder zweite Start wurde mit einer Bestzeit abgeschlossen.

Ein sehr erfolgreiches Wochenende lieferte Brit Olderdißen (Jg. 04) ab. Sie setzte die geübten Trainingsinhalte gut um und beendete so fünf ihrer sechs Starts mit Bestzeiten. Hervorzuheben sind dabei die 200 m Brust, bei denen sie sich um knapp fünf Sekunden auf 3:14,66 min verbesserte. Ihre Vielseitigkeit bewies sie auf der mittleren und langen Lagenstrecke und beendete sie mit 3:03,69 min über 200 m Lagen und 6:23,65 min über 400 m Lagen. Mit Colin Laube (Jg. 06) wächst ein weiterer Lagenspezialist heran. Seine Technik stabilisiert sich immer mehr, sodass er die 100 und 200 m Lagen in deutlichen Bestzeiten mit 1:29,77 min und 3:16,09 min absolvierte. Das Laube aber nicht nur Technik kann, sondern auch Ausdauer hat bewies er über die 400 m Freistil, welche er in einer Zeit von 6:04,72 min beendete. Laubes Trainingspartner Arik Dietrich (Jg. 06) steht diesem allerdings in nichts nach und absolvierte die 400 m Freistil in 6:05,00 min. Dabei überzeugte er mit einer guten Einteilung seines Rennens.

Das Duo Philipp Eichwald und Alexander Taschner (beide Jg. 03) bestritt ebenfalls die 400 m Freistilstrecke. Eichwald beendete sein Rennen nach 4:58,05 min und unterbot damit erstmals die 5-Minuten-Marke, Taschner schlug nach 5:31,79 min an und verbesserte damit seine Bestzeit um 17 Sekunden. Das Eichwald aber nicht nur Ausdauer hat, sondern auch sprinten kann bewies er über die 50 m Brust. Dank seines verbesserten Beinschlags und einer guten Vorwärtsbewegung der Arme und des Oberkörpers konnte er seine alte Bestzeit um über eine Sekunde seit Dezember 2018 auf 33,77 sec runterschrauben. Taschner ging außerdem über die 100 m Freistil an den Start mit dem Ziel die 1:05,00 min Marke zu unterbieten. Mittels Frequenz und einer starken Druckphase unter Wasser gelang ihm dieses Ziel. Seine neue Bestzeit lautet nun 1:04,40 min.

Lucy Kurzendörfer (Jg. 07) ist auch mit einem Ziel in Recklinghausen angereist – die 200 m Schmetterling unter 4 Minuten zu absolvieren. Die Schmetterlingsspezialistin bestritt zunächst am Vormittag die kurze Schmetterlingsdistanz und beendete in einer neuen Bestzeit in 41,49 sec. Gepusht mit dem Wissen, dass Schmetterling gut funktioniert ging sie dann am Nachmittag über die 200 m Schmetterling an den Start, schaffte ihr Ziel und beendete das Rennen in 3:54,89 min.

Kurzendörfers Trainingskollegin Lina Depenbrock (Jg. 05) hatte auch ein gutes Wochenende und konnte vor allem auf den Freistilstrecken glänzen. Während sie bei den 50 m Freistil nach 32,34 sec anschlug, ging sie erstmals über die 400 m Freistil an den Start und knackte direkt die 6-Minuten-Marke. Dank eines starken Schlusssprints war sie bereits nach 5:54,17 min im Ziel.

Hervorzuheben ist Liv Olderdißen (Jg. 06), die sich an ihrem eigenen Geburtstag dazu entschied am Wettkampf teilzunehmen. Olderdißen beschenkte sich selbst mit 3 deutlichen Bestzeiten und das, trotz einer erst vor zwei Wochen auskurierten Verletzung. Über die 200 m Freistil konnte sie sich dank ihrer super Wasserlage um drei Sekunden auf 2:55,18 Sekunden verbessern, die 100 m Brust bestritt sie mit guten Gleitphasen und schlug in 1:42,44 min an.

Über die 400 m Freistil konnte auch Hendrik Sonneck (Jg. 05) in 5:38,14 min überzeugen. Bemerkenswert dabei war sein sehr guter Schlusssprint auf den letzten 50 m Metern, welcher für seine gute konditionelle Verfassung spricht. Die 13-jährige Elisabeth Laubenstein konnte auf der 100m Rückendistanz ein technisch ordentliches Rennen in 1:29,85 min abliefern. Die ein Jahr ältere Charlotte Krull wusste auf der Königsdisziplin, den 400 m Lagen, in 6:35,80 min zu überzeugen.

Das Trainerteam konnte an dem Wochenende einiges für die nächsten Trainingseinheiten mitnehmen. Erfreulich ist zu sehen, dass die Aktiven trotz der Feiertage ihre Form gut halten konnten. Im Bereich der Wenden und Renneinteilung ist noch Optimierungsbedarf, welcher nun angegangen wird. Wir freuen uns auf die DMS in drei Wochen und sind zuversichtlich, dort erfolgreich und mit neuen Bestzeiten auftreten zu können.


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