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01.03.2020 23:16 Alter: 237 days
Kategorie: Hauptverein
Von: Heepen erleben

Mitgliederrückgang ist kein ernsthaftes Problem

"Heepen erleben" hat nachgefragt bei Stefan Worbs, erster Vorsitzender der Sportvereinigung Heepen e.V.


Der Vorstand im Jubiläumsjahr (v.l.): Beate Hildebrandt-Niehage (Geschäftsführerin Mitglieder), Stefan Worbs (1. Vorsitzender), Stefanie Böhne (2. Vorsitzende) und Uwe Müller (Geschäftsführer Finanzen)

Das Ehrenamt ist für die Führung eines Sportvereins eine unverzichtbare Voraussetzung. Wie sieht es diesbezüglich in Ihrem Verein aus? Es gibt genug Ehrenamtliche, die Führungsaufgaben übernehmen könnten. Das Problem ist die Verantwortung, die mit der Position verbunden ist. Wer sich auf Vorstandsebene engagiert, der wird auch mit der Haftung konfrontiert, da sich diese Tätigkeiten nach BGB regeln. In den Abteilungen, die sich bei uns eigenständig verwalten, ist das einfacher; hier findet sich in der Regel immer eine personelle Lösung aus den eigenen Reihen.

 

Schon seit vielen Jahren verzeichnet der Landessportbund einen Mitgliederschwund in den Vereinen. Sind Sie davon auch betroffen, und was tun Sie, um gegenzusteuern? Bei uns ist das Thema Mitgliederschwund zum Glück kein ernsthaftes Problem. Wir haben einen recht konstanten Bestand zwischen 1900 und 2000 Mitgliedern. Die Hallen sind immer voll; teilweise müssen Wartelisten geführt werden. Darüber hinaus ist unser Angebot sehr vielseitig. So konnten wir beispielsweise nach der Einweihung des Kunstrasenplatzes in der Fußballabteilung ein großes Interesse feststellen. Bis heute ist diese um über 100 aktive Mitglieder gewachsen. Das Interesse an der Turnabteilung ist ebenfalls groß, weil es hier zum Beispiel außer der Reihe Trampolinturnen gibt. Außerdem können wir in den verschiedensten Leistungs-, Jugend- und Breitensportarten von Anfänger- über Wettkampfgruppen bis hin zu den Senioren für jeden Sport- und Fitnessbegeisterten etwas anbieten.

 

Ohne Übungsleiter, Trainer und Helfer kann kein Sportverein arbeiten. Jedoch ist der Konkurrenzdruck groß, zumal auch kommerzielle Sportanbieter auf dem Markt sind. Ist die Gewinnung von Übungsleitern ein Problem, bzw. mit welchen Faktoren können Sie „punkten“? Die Gewinnung von Übungsleitern ist in der Tat ein Problem! In der Regel lebt der Sportbetrieb aus freiwilligen Sportlern, die aus Begeisterung am Sport selbst irgendwann zu Übungsleitern werden. Viele Abteilungen fangen früh an ihre Jugendlichen zum Beispiel als Gruppenhelfer oder Schiedsrichter auszubilden. Später werden das Übungsleiter, die ihre Bindung zum Sportverein nur während der Ausbildung / Studium unterbrechen.

 


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