Heepen goes to Kenia


Aktueller Spendenstand am 13.11.2020: 10.933,99 EUR


Die Mannschaftsfahrt ist des Fußballers liebstes Kind. Meist führt sie die Sportler nach Mallorca, gern auch nach Willingen. Das Ziel: Gemeinsam ein paar Tage Spaß haben und bei Erfrischungsgetränken einfach eine große Party feiern. Das kann man so machen – muss man aber nicht. Die Sportvereinigung Heepen startet ein ganz anderes Projekt: In den Sommerferien 2021 möchte eine 50-köpfige Delegation in Kenias Hauptstadt Nairobi reisen.

„Wir möchten festhalten, dass das keine Urlaubsreise wird“, sagt Trainer Bastian Metzdorf, der die Federführung innehat. Entstanden ist die Idee durch Kevin Ochieng, Spieler der ersten Mannschaft, der aus Nairobi kommt und seinen Heeper Freunden nur zu gerne einmal seine Heimat zeigen möchte.

»Unser Verein möchte ein klares Zeichen setzen«

Schnell wurde aus der losen Idee ein handfestes Konzept. Das Ziel der Reise formuliert Heepens Fußball-Abteilungsleiter Michael Grieswelle: „Unser Verein möchten ein Zeichen gegen Rassismus, Gewalt, Sexismus und soziale Ungleichheit setzen und eine klare Position zur interkulturellen Offenheit beziehen.“

In Nairobi sollen in den neun Tagen verschiedene Projekte angegangen werden. „Wir möchten in Waisenhäusern, Suppenküchen und anderen sozialen Einrichten helfen“, sagt Heepens sportlicher Leiter Rudolf Frank. Daneben soll es gemeinsame Trainings und Spiele mit und gegen afrikanische Mannschaften geben. Es soll an Gottesdiensten teilgenommen werden, um einen religiösen und kulturellen Austausch herstellen zu können.

„Wir möchten Kontakte knüpfen und diese auch nach der Reise weiter pflegen“, sagt Metzdorf. Die Hilfe vor Ort soll sowohl durch Geld- als auch durch Sachspenden gestaltet werden. Dafür braucht die SV Heepen Förderer und Unterstützer. „Um wirklich helfen zu können, benötigen wir eine Summe von 100.000 bis 125.000 Euro“, bringt Metzdorf es auf den Punkt. Prominente Unterstützung erfahren die Heeper von FIFA-Schiedsrichter Harm Osmers, der sich spontan dazu bereiterklärt hat, in Kreisen seiner Bundesligaschiedsrichterkollegen Trikots zu sammeln, die dann in Nairobi überreicht werden können. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Metzdorf gerührt.

„Jeder, der an der Reise teilnimmt, trägt seine Reisekosten selbst. So können die gesamten Spenden zu 100% in die Projekte vor Ort investiert werden“, versichert Grieswelle. Der Abteilungsleiter zählt die Vorteile für Sponsoren auf: „Durch die Unterstützung des Projekts „Heepen goes to Kenya“ positioniert sich jeder Förderer klar im Kampf gegen Rassismus, Gewalt, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeit. Für sie wird eine Spendentafel auf dem Sportplatz aufgestellt. Jeder Sponsor bekommt nach der Reise ein Reisetagebuch, welches dokumentiert, dass jeder Cent und jede Sachspende vor Ort angekommen ist.

In Nairobi zählt jeder Euro, jedes Spielzeug, jeder Schulbedarf

Jeder kann und darf uns bei diesem Projekt unterstützten, ganz egal ob mit fünf Euro oder mit 50.000 Euro“, so Frank. In Nairobi zähle jeder einzelne Euro, jedes gespendete Spielzeug, jeder Schulbedarf oder jeder hier ausgemusterte Trikotsatz.

Im Vorfeld der Reise wird es drei Infoabende geben, in denen es zum einen um das Land Kenia, zum anderen um den Projektablaufplan und zuletzt um den Reiseverlauf und die Mithilfe gehen wird. „Uns ist wichtig, dass wir die Teilnehmer vorab sensibilisieren und sie auf möglichst alle Szenarien so gut es geht vorbereiten können“, erklärt Bastian Metzdorf, der selbst schon einmal drei Wochen in Afrika in sozialen Projekten gearbeitet hat. „Da macht man die Tür eines Waisenhauses auf und plötzlich stürmen einem 100 Kinder entgegen“, berichtet er von seinen Erfahrungen.

Vor Ort in Nairobi wollen sich die Heeper in Gruppen aufteilen und insgesamt während der Reise so viele Projekte wie möglich angehen. In Kleingruppen sollen verschiedenste Orte und Institutionen besucht werden.

Wer sich angesprochen fühlt, Zeichen zu setzen und die SV Heepen unterstützen möchten, wendet sich an Bastian Metzdorf, Michael Grieswelle oder Rudolf Frank. Hier die weiteren Kontaktdaten.

Das Spendenkonto „Kenia“ ist eröffnet: Sparkasse Bielefeld, IBAN: DE95 4805 0161 0001 2965 32

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer.

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